Die Wohnung ist aufgeheizt, die Luft steht und selbst am Abend wird es kaum angenehmer. In dieser Situation zählt vor allem eines: warme Luft schnell hinausbefördern und weitere Hitze konsequent stoppen.
Diese zehn Maßnahmen bringen bei akuter Sommerhitze am meisten.
Öffne nicht sofort alle Fenster. Prüfe zuerst, ob es draußen wirklich kühler ist als in der Wohnung.
Ist die Außenluft wärmer, würdest du zusätzliche Hitze hereinlassen. Erst wenn die Temperatur draußen niedriger liegt, lohnt sich intensives Lüften.
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Sobald es draußen kühler ist, öffnest du die Fenster möglichst weit. Gekippte Fenster tauschen die Luft nur langsam aus.
Besonders wirksam ist Querlüftung über gegenüberliegende Fenster oder Balkon- und Terrassentüren. Öffne auch die Innentüren, damit die Luft durch die gesamte Wohnung strömen kann.
Stelle einen Ventilator mit etwas Abstand vor ein geöffnetes Fenster und richte ihn nach draußen. Er transportiert die warme Raumluft aktiv hinaus.
Durch ein anderes Fenster kann kühlere Luft nachströmen. Diese Anordnung ist meist effektiver, als den Ventilator einfach in die Mitte des Zimmers zu stellen.
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Nicht jede Gebäudeseite ist gleich warm. Fenster auf der Nordseite, zum Innenhof oder im Schatten liefern häufig die kühlste Außenluft.
Öffne dort ein Fenster als Zuluftöffnung. Auf der wärmeren Seite der Wohnung sollte die Luft nach draußen geleitet werden.
So nutzt du vorhandene Temperaturunterschiede gezielt.
Scheint noch Sonne auf die Fenster, müssen Rollläden, Außenjalousien oder Markisen sofort geschlossen werden.
Ist kein äußerer Sonnenschutz vorhanden, helfen helle Verdunkelungsrollos oder geeignete Hitzeschutzfolien. Sie verhindern zwar keine bereits vorhandene Wärme, reduzieren aber den weiteren Wärmeeintrag.
Fernseher, Computer, Spielekonsolen, Lampen und Ladegeräte erzeugen Wärme. Schalte alles vollständig aus, was du gerade nicht benötigst.
Verzichte außerdem auf:
Schon mehrere kleine Wärmequellen können einen Raum zusätzlich belasten.
Ein Zimmer mit großen Westfenstern kann deutlich heißer sein als der Rest der Wohnung. Halte seine Tür geschlossen, wenn dort gerade nicht gelüftet wird.
So verteilt sich die Hitze nicht in kühlere Räume.
Während der Querlüftung werden die Türen dagegen geöffnet, damit die warme Luft ungehindert entweichen kann.
Lässt sich die gesamte Wohnung nicht schnell genug abkühlen, konzentriere dich auf den Raum, in dem du dich tatsächlich aufhältst.
Im Schlafzimmer helfen:
Die Raumtemperatur sinkt nicht immer sofort. Bis dahin kannst du das persönliche Wärmeempfinden verbessern.
Hilfreich sind:
Sehr kalte Duschen oder Kühlakkus direkt auf der Haut sind weniger geeignet. Extreme Kälte kann unangenehm sein und die Haut reizen.
Die nächtliche Abkühlung bleibt nur erhalten, wenn du am nächsten Morgen schnell reagierst.
Sobald die Außenluft wärmer wird:
Wer morgens zu lange weiterlüftet, verliert die gewonnene Kühle oft schon vor Mittag.
Die wirksamste Sofortmaßnahme ist eine kräftige Querlüftung mit vollständig geöffneten Fenstern – vorausgesetzt, es ist draußen kühler als drinnen.
Ein nach draußen gerichteter Ventilator beschleunigt den Luftaustausch zusätzlich. Rollläden und Jalousien verhindern gleichzeitig, dass weitere Sonnenwärme in die Wohnung gelangt.
Wände, Böden und Möbel brauchen allerdings länger, um abzukühlen. Deshalb sollte die Lüftung möglichst mehrere Stunden laufen, wenn Wetter und Sicherheit dies erlauben.
Einige bekannte Methoden haben nur einen begrenzten Effekt:
Die Luft fühlt sich kurzfristig kühler an. Für einen ganzen Raum reicht die Kühlleistung jedoch kaum aus.
Sie erzeugen etwas Verdunstungskälte, erhöhen aber auch die Luftfeuchtigkeit. Bei schwüler Luft kann sich die Hitze dadurch unangenehmer anfühlen.
Der Kühlschrank gibt auf seiner Rückseite mehr Wärme ab, als er vorne entzieht. Die Wohnung wird dadurch insgesamt wärmer.
Ein Ventilator kühlt hauptsächlich Menschen durch Luftbewegung. Ohne Verbindung zur kühleren Außenluft sinkt die Raumtemperatur nicht.
Ist es draußen bereits kühler als drinnen, gehst du am besten so vor:
Nach 15 Minuten ist die warme Raumluft meist deutlich besser ausgetauscht. Für die Abkühlung der Bauteile sollte die Lüftung jedoch länger fortgesetzt werden.
Wer eine Wohnung schnell runterkühlen möchte, braucht keine komplizierten Tricks. Entscheidend sind drei Maßnahmen:
Weitere Sonnenwärme blockieren, warme Raumluft hinausbefördern und die kühlsten Räume gezielt nutzen.
Querlüftung und ein richtig positionierter Ventilator bringen den schnellsten Effekt. Damit die Wohnung anschließend kühl bleibt, müssen Fenster und Sonnenschutz am Morgen rechtzeitig geschlossen werden.
Öffne gegenüberliegende Fenster vollständig und richte einen Ventilator aus einem Fenster nach draußen. Das funktioniert nur, wenn die Außenluft kühler ist.
Allein senkt er die Temperatur kaum. Am geöffneten Fenster kann er jedoch warme Luft hinausbefördern und dadurch den Luftaustausch beschleunigen.
Nur sehr begrenzt. Eis vor einem Ventilator erzeugt kurzzeitig kühlere Luft, reicht aber nicht aus, um eine ganze Wohnung wirksam herunterzukühlen.
Nur wenn es draußen kühler ist als drinnen. Während heißer Tagesstunden bleiben Fenster und Sonnenschutz besser geschlossen.
Leichte Bettwäsche, ein leiser Ventilator, eine Kühlmatte und intensive Nachtlüftung bringen die schnellste Entlastung.